Projekt:

Ein repräsentatives Beispiel eines kleineren, aber für die Praxis fast überlebenswichtiges PC Systems. Es besteht aus einem Server und fünf Arbeitsplätzen sowie der Praxissoftware Besondere Aufmerksamkeit haben wir der Datensicherung gewidmet. Es sollte möglich sein, beim Ausfall des Servers möglichst schnell den Betrieb wieder aufnehmen zu können. Deshalb werden Datensicherungen auf eine auswechselbare Festplatte gemacht, die der Arzt abends mit nach Hause nehmen kann (als zusätzlicher Katastrophenschutz). Sollte der Server ausfallen, kann die Festplatte in ein neues Gerät eingebaut werden und der Betrieb geht innerhalb kürzester Zeit weiter.

Weiterhin wurde eine Verbindung zum Heim-PC des Arztes hergestellt, über die Routinearbeiten erledigt werden können. So manche administrative Arbeit kann dann von daheim aus erledigt werden, und der Arzt muss nicht mehr jeden Abend in der Praxis "nachsitzen". Über das Netzwerk kann jeder Arbeitsplatz auf ein zentrales ISDN Modem zugreifen und Labordaten abrufen.

Zu guter Letzt wurde in den Server ein digitaler Anrufbeantworter integriert. Er spielt automatisch nach einem vordefinierten Zeitplan die richtige Ansage ab, macht zur richtigen Zeit auf Notdienste und Vertretungen aufmerksam, und nimmt auf einer speziellen Rufnummer auch gleich Rezeptwünsche entgegen. Dadurch werden die Arzthelferinnen entlastet.